Was mich an der Arbeit in der Ordination überzeugt

Seit einigen Jahren habe ich zunehmend im ambulanten Bereich gearbeitet, zuletzt als Oberarzt und Leiter der Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie am MC IV des Kepler Universitätsklinikums Linz. In dieser Zeit ist mir immer klarer geworden, wie wertvoll eine kontinuierliche, gut erreichbare Betreuung für Kinder, Jugendliche und ihre Familien ist.

Durch meine Tätigkeit im niedergelassenen Bereich konnte ich die Arbeit in einer Ordination näher kennenlernen — und war davon sofort begeistert. Der persönlichere Rahmen, die längerfristige Begleitung und die Möglichkeit, Familien über einen wichtigen Abschnitt hinweg zu unterstützen, entsprechen sehr meiner Vorstellung von guter kinder- und jugendpsychiatrischer Versorgung.

Besonders wichtig ist mir dabei, als Kassenarzt für möglichst viele Familien erreichbar zu sein. Gerade in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollte notwendige Hilfe nicht davon abhängen, welche finanziellen Möglichkeiten eine Familie hat. Zugleich wissen wir, dass es in diesem Bereich eine deutliche Mangelsituation gibt und viele Familien lange auf fachärztliche Unterstützung warten müssen. Umso wichtiger ist es mir, meinen Beitrag zu einer zugänglichen und verlässlichen Versorgung zu leisten.

Deshalb war die Übernahme einer Kassenordination für mich nicht nur ein beruflicher Schritt, sondern eine sehr bewusste Entscheidung für eine menschliche Versorgung, die möglichst vielen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien offensteht.